Das neue Jahr begann mit einer unfassbaren Tragödie: Die verheerende Brandkatastrophe in Crans-Montana am frühen Morgen des Neujahrstags führte zu vielen Toten und Verletzten. Die Betroffenheit – national wie international – ist gross. Die Fahnen in Bundesbern sind auf Halbmast. In solchen Stunden bleibt nichts selbstverständlich. Was aber bleibt, ist die Verbundenheit: dass wir einander nicht allein lassen – weder die Trauernden noch die Verletzten; weder die Einsatzkräfte noch alle, die jetzt seelsorglich begleiten, zuhören, beten, organisieren, tragen. Als Zeichen dieser Verbundenheit hat der Bundesrat den Freitag, 09. Januar 2026, zum nationalen Trauertag erklärt, welcher der Erinnerung an die Verstorbenen, der Solidarität mit den Verletzten sowie der Verbundenheit mit allen Betroffenen gewidmet ist. Bundespräsident Guy Parmelin lädt gemeinsam mit den Schweizer Kirchen die Bevölkerung zu einer landesweiten Schweigeminute um 14.00 Uhr und zu einem Moment des Gedenkens ein. Zeitgleich werden im ganzen Land – auch hier bei uns in Muhen – die Kirchenglocken fünf Minuten lang läuten. Gerne können Sie in dieser Zeit oder zu einem anderen Zeitpunkt das nachstehende Gebet für sich oder in Gemeinschaft mit anderen beten, das der Rat EKS (Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz) zusammen mit den Waadtländer Kirchen und der Israelitischen Gemeinde Lausanne und des Kanton Waadt formuliert hat.
Stephan Gassler, Pfarrer
Gemeinsames Gebet O Gott,
angesichts des Ausmasses der Tragödie in Crans Montana, des Leidens der Betroffenen und unseres Gefühls der Ohnmacht beginnen wir damit, vor dir still zu werden.
Getragene Stille
Wir bitten dich für alle Familien von hier und anderswo, die in schrecklicher Ungewissheit leben, ob ihre Kinder noch am Leben sind; die fürchten, sie könnten zwischen Leben und Tod schweben; die von ihnen getrennt sind, weil sie fern von zu Hause behandelt werden.
Vater des Himmels und der Erde,
höre den Schrei des Schmerzes und der Hoffnung, der aus jeder und jedem aufsteigt.
Stille
Unter den Opfern waren viele Lernende, Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, Studentinnen und Studenten. Wir bitten dich für ihre Freundinnen und Freunde, die von diesem Unglück in dieser Nacht, die ein Tag des Festes und der Freundschaft hätte sein sollen, hart getroffen sind.
Vater des Himmels und der Erde,
höre den Schrei des Schmerzes und der Hoffnung, der aus jeder und jedem aufsteigt.
Stille
Wir bitten dich in Dankbarkeit für alle Menschen, die sich seit der Tragödie unermüdlich eingesetzt haben: die Feuerwehrleute, die Polizistinnen und Polizisten, die Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal, die Krisenstäbe, die Freiwilligen, die Politikerinnen und Politiker, die Ermittlerinnen und Ermittler.
Vater des Himmels und der Erde, erneuere in allen die Kraft und die nötige Einsicht, um in dieser Krise Entscheidungen zu treffen.
Stille
Wir vertrauen dir alle Menschen an, die in dieser Zeit Opfer von bekannten oder unbekannten Dramen sind und niedergeschlagen, hilflos, ohne jeden Halt geworden sind.
Vater des Himmels und der Erde, schenke jeder und jedem, dass sie an ihrer Seite Menschen finden, die zuhören, unterstützen und mitfühlen.
Stille
Gepriesen seist du, der du uns in unseren Gemeinden, unserem Kanton und unserem Land zur Einheit rufst – über unsere konfessionellen, religiösen, politischen oder persönlichen Unterschiede hinaus.
Möge diese Gemeinschaft unser Miteinander prägen, nicht nur in diesen düsteren Tagen, sondern auch durch all die Jahre hindurch, die du uns zu leben gibst.
Stille
Dieses Drama – und so viele andere – erschüttert unseren Glauben.
Wir fühlen uns klein und zerbrechlich, ohnmächtig angesichts des Leids dieser Tragödie und so vieler anderer, die in uns manchmal ein tiefes Gefühl der Sinnlosigkeit aufsteigen lassen.
Du, Quelle allen Segens, und du, der du alle menschliche Einsicht übersteigst;
du, der du die Schreie der Opfer hörst und die Zweifel der Menschen nicht scheust: Wir bitten dich, bewahre uns davor, in solchen Situationen wohlfeile und allzu einfache Tröstungen auszusprechen, und rufe uns deine grenzenlose Liebe in Erinnerung, die allein die Niedergeschlagenen aufrichten kann.
Gib uns zu glauben, dass nichts uns von deiner Liebe trennen wird.
Gepriesen seist du, Herr, unser Gott, Vater des Himmels und der Erde, für dein Wort, das unseren Weg erhellt, wie einst die Wolke dein Volk in der Wüste begleitet hat.
Amen
| Wann | Anlass | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|---|
| So. 11. Jan. 26 10:00 - |
Allianz-Gottesdienst in der ref. Kirche Schöftland | ref. Kirche Schöftland | |
| So. 11. Jan. 26 18:00 - |
Jugend Allianz-Gottesdienst in der VIVA Schöftland | Viva Kirche Schöftland | |
| Do. 15. Jan. 26 11:45 - |
SeniorInnenmittagstisch | Anmeldung bitte bis jeweils 1 Woche vor dem Mittagstisch an: Regina und Christian Knechtli, 062 723 33 52 oder chknechtli@bluewin.ch | Wendepunkt (Restauarant 2. Stock, kleiner Saal) |
| So. 18. Jan. 26 09:30 - |
Gottesdienst mit Taufe Zwillinge Scrima | Kirche |
Alle Termine (hier klicken)
Unsere Oeffungszeiten sind von:
Dienstag: 08:30 bis 11:30 Uhr
Mittwoch: 08:30 bis 11:30 Uhr
Freitag: 08:30 bis 11:30 Uhr
Gerne können Sie sich telefonisch bei uns melden unter 062 723 54 60 (Sekretariat)
oder via Mail auf sekretariat@kirchemuhen.ch oder sie kommen bei uns vorbei (Hauptstrasse 45).
Herzlichen Dank
Ihre Kirchenpflege
Donnerstag, 8. Januar 2026
HERR, du hast angefangen, deinem Knecht zu offenbaren deine Herrlichkeit und deine starke Hand.
5. Mose 3,24
/Jesus betete:/ Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast.
Johannes 17,24
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeinde
Weitere Informationen finden Sie hier.
Das neue Jahr begann mit einer unfassbaren Tragödie: Die verheerende Brandkatastrophe in Crans-Montana am frühen Morgen des Neujahrstags führte zu vielen Toten und Verletzten. Die Betroffenheit – national wie international – ist gross. Die Fahnen in Bundesbern sind auf Halbmast. In solchen Stunden bleibt nichts selbstverständlich. Was aber bleibt, ist die Verbundenheit: dass wir einander nicht allein lassen – weder die Trauernden noch die Verletzten; weder die Einsatzkräfte noch alle, die jetzt seelsorglich begleiten, zuhören, beten, organisieren, tragen. Als Zeichen dieser Verbundenheit hat der Bundesrat den Freitag, 09. Januar 2026, zum nationalen Trauertag erklärt, welcher der Erinnerung an die Verstorbenen, der Solidarität mit den Verletzten sowie der Verbundenheit mit allen Betroffenen gewidmet ist. Bundespräsident Guy Parmelin lädt gemeinsam mit den Schweizer Kirchen die Bevölkerung zu einer landesweiten Schweigeminute um 14.00 Uhr und zu einem Moment des Gedenkens ein. Zeitgleich werden im ganzen Land – auch hier bei uns in Muhen – die Kirchenglocken fünf Minuten lang läuten. Gerne können Sie in dieser Zeit oder zu einem anderen Zeitpunkt das nachstehende Gebet für sich oder in Gemeinschaft mit anderen beten, das der Rat EKS (Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz) zusammen mit den Waadtländer Kirchen und der Israelitischen Gemeinde Lausanne und des Kanton Waadt formuliert hat.
Stephan Gassler, Pfarrer
Gemeinsames Gebet O Gott,
angesichts des Ausmasses der Tragödie in Crans Montana, des Leidens der Betroffenen und unseres Gefühls der Ohnmacht beginnen wir damit, vor dir still zu werden.
Getragene Stille
Wir bitten dich für alle Familien von hier und anderswo, die in schrecklicher Ungewissheit leben, ob ihre Kinder noch am Leben sind; die fürchten, sie könnten zwischen Leben und Tod schweben; die von ihnen getrennt sind, weil sie fern von zu Hause behandelt werden.
Vater des Himmels und der Erde,
höre den Schrei des Schmerzes und der Hoffnung, der aus jeder und jedem aufsteigt.
Stille
Unter den Opfern waren viele Lernende, Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, Studentinnen und Studenten. Wir bitten dich für ihre Freundinnen und Freunde, die von diesem Unglück in dieser Nacht, die ein Tag des Festes und der Freundschaft hätte sein sollen, hart getroffen sind.
Vater des Himmels und der Erde,
höre den Schrei des Schmerzes und der Hoffnung, der aus jeder und jedem aufsteigt.
Stille
Wir bitten dich in Dankbarkeit für alle Menschen, die sich seit der Tragödie unermüdlich eingesetzt haben: die Feuerwehrleute, die Polizistinnen und Polizisten, die Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal, die Krisenstäbe, die Freiwilligen, die Politikerinnen und Politiker, die Ermittlerinnen und Ermittler.
Vater des Himmels und der Erde, erneuere in allen die Kraft und die nötige Einsicht, um in dieser Krise Entscheidungen zu treffen.
Stille
Wir vertrauen dir alle Menschen an, die in dieser Zeit Opfer von bekannten oder unbekannten Dramen sind und niedergeschlagen, hilflos, ohne jeden Halt geworden sind.
Vater des Himmels und der Erde, schenke jeder und jedem, dass sie an ihrer Seite Menschen finden, die zuhören, unterstützen und mitfühlen.
Stille
Gepriesen seist du, der du uns in unseren Gemeinden, unserem Kanton und unserem Land zur Einheit rufst – über unsere konfessionellen, religiösen, politischen oder persönlichen Unterschiede hinaus.
Möge diese Gemeinschaft unser Miteinander prägen, nicht nur in diesen düsteren Tagen, sondern auch durch all die Jahre hindurch, die du uns zu leben gibst.
Stille
Dieses Drama – und so viele andere – erschüttert unseren Glauben.
Wir fühlen uns klein und zerbrechlich, ohnmächtig angesichts des Leids dieser Tragödie und so vieler anderer, die in uns manchmal ein tiefes Gefühl der Sinnlosigkeit aufsteigen lassen.
Du, Quelle allen Segens, und du, der du alle menschliche Einsicht übersteigst;
du, der du die Schreie der Opfer hörst und die Zweifel der Menschen nicht scheust: Wir bitten dich, bewahre uns davor, in solchen Situationen wohlfeile und allzu einfache Tröstungen auszusprechen, und rufe uns deine grenzenlose Liebe in Erinnerung, die allein die Niedergeschlagenen aufrichten kann.
Gib uns zu glauben, dass nichts uns von deiner Liebe trennen wird.
Gepriesen seist du, Herr, unser Gott, Vater des Himmels und der Erde, für dein Wort, das unseren Weg erhellt, wie einst die Wolke dein Volk in der Wüste begleitet hat.
Amen
Am Mittwoch, 07. Januar 2026, treffen wir uns um 19:00 Uhr im Kirchensaal zum «Offenen Bibelgespräch». Gemeinsam lesen und beschäftigen wir uns mit der Jahreslosung 2026 aus Offenbarung 21,5. Anhand verschiedener Fragen nähern wir uns dem Vers an und ringen mit ihm um seine Botschaft für uns heute. Eingeladen sind alle interessierten Personen. Egal ob Sie schon Jahre lange oder zum ersten Mal dabei sind. Egal ob Sie regelmässig in der Bibel lesen oder zum letzten Mal im Konfunterricht darin geblättert haben.
Ich freue mich auf einen angeregten und spannenden Austausch mit Ihnen.
Stephan Gassler, Pfarrer
Als Kirchenpflege haben wir bereits mehrfach – insbesondere in den beiden letzten Jahresberichten – auf die Herausforderungen
hingewiesen, welche uns als Kirche vor Ort fundamental gefährden.
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